ASS und REMSchuljahr 2017_2018

 Auch wenn die  Einschulung in diesem Jahr bei etwas wechselhaftem Wetter stattfand, tat dies  der Stimmung keinen Abbruch.

Die Kinder der  Remigiusschule wurden in der Aula von der Schulleiterin Frau Lemper herzlich  begrüßt und erlebten danach ihre erste Unterrichtsstunde. Anschließend besuchten  sie den Einschulungsgottesdienst. Dort trafen sie die Kinder der  Albert-Schweitzer-Schule, die dort die Einschulungszeremonie begannen.
Im Anschluss wurden  die Schulneulinge der Albert-Schweitzer-Schule in der Turnhalle von Frau Lemper  und den Kindern der zweiten Klassen fröhlich begrüßt.

 

Mein Heimatort- Bergheim

Die Schülerinnen und Schüler erlernten in der Unterrichtsreihe „Meine Stadt- Bergheim“, ihre eigene Lebenswelt zu erkunden, zu erforschen und Aufgaben gemeinsam zu planen und zu bearbeiten. Diese Einheit sollte die Kinder darin unterstützen, sich ihre Umwelt zunehmend eigenständig zu erschließen. Es wurden Schlüsselqualifikationen erworben, die die individuelle Gestaltung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ein selbstständiges Lernen dauerhaft ermöglichen. Die Behandlung des eigenen Heimatorts stellt einen wichtigen Bestandteil der Erziehung zur Mündigkeit dar.

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte Bergheims förderte das Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur und Geschichte und für die damit verbundenen Werte und sozialen Orientierungen. Damit leistete die Unterrichtseinheit einen wesentlichen Teil zur Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung, und sie befähigte zur Übernahme von Verantwortung und zur aktiven Teilhabe an der Gestaltung der Lebenswirklichkeit. Die Schülerinnen und Schüler wurden angeregt, Sachbereiche der eigenen Lebenswelt zu erkunden, zu erforschen und Aufgaben erfolgreich gemeinsam zu planen und zu bearbeiten. Dabei wurden die Teamfähigkeit, Arbeitsteilung und soziale Kooperation gefördert. Fachspezifische Methoden (z. B. Quellenarbeit, Fotografieren, Befragen, Vortragen, Ausstellen) wurden genutzt und somit die Möglichkeiten erweitert, sachunterrichtliche Phänomene der Lebensumwelt zu untersuchen und zu erkunden.

Ungefähr vier bis fünf Wochen beschäftigten sich die Drittklässlerinnen und Drittklässler mit der Unterrichtseinheit „Mein Heimatort- Bergheim“. Durch die Stadtgeschichte Bergheims wurden die Schülerinnen und Schüler in das Thema eingeführt. Sie lernten, die Ereignisse und Jahreszahlen auf einem Zeitstrahl einzuordnen. Zusätzlich lernten sie das Wappen der Stadt und seine Bedeutung kennen.

Auf einem Entdeckerrundgang durch die Stadt suchten die Schülerinnen und Schüler für die Stadtgeschichte bedeutsame Gebäude auf und fotografierten diese. In den darauffolgenden Stunden verglichen die Schülerinnen und Schüler diese neuen Fotografien mit alten Abbildungen dieser Gebäude, und sie erstellten in Gruppenarbeit Lernplakate. Sie recherchierten in Büchern, Informationstexten und Stadtführern nach wichtigen Informationen zum Beispiel über die damalige Nutzung und die heutige Nutzung. Diese und noch weiter Fragen beantworteten die Schülerinnen und Schüler ausführlich auf ihren Lernplakaten. Hoch motiviert übten die Kinder den Vortrag ihrer Lernplakate ein, denn diese sollten dem Bürgermeister vorgestellt werden.

In den darauffolgenden Stunden wurden die Stadtumrisse Bergheims von früher mit den Stadtumrissen von heute verglichen. Die Schülerinnen und Schüler lernten die 15 Stadtteile Bergheims und ihre Lage auf der Karte kennen. Die Orientierung in ihrem Heimatort wurde somit gefördert. Auch die Arbeit mit einem Kartenausschnitt von Bergheim-Mitte wurde eingeübt. Die Kinder sollten lernen, Wegbeschreibungen zu geben und sich zu orientieren. Am Ende der Einheit stand der Besuch des Bürgermeisters bevor. Dafür bereiteten die Schülerinnen und Schüler Fragen vor. (F. Busecke)

Erkundung der Stadt Bergheim:

Die Klasse 3 b wurde bei ihrem Unterrichtsgang in die Bergheimer Innenstadt von der Praktikantin Frau Zantout und von der Klassenlehrerin  begleitet. Frau Zantout stellte den Kindern einzelne Gebäude vor. Aufgabe der einzelnen Arbeitsgruppen war es, die historischen Bauten in der aktuellen Verwendung und in dem aktuellen Zustand wiederzuerkennen.